Architektur
Architekturwettbewerb
Erweiterung der Botzet-Schule
Die in den 1960er Jahren errichtete Botzet-Schule besteht aus zwei dreigeschossigen Gebäuderiegeln mit verschiedenen Typologien, die durch einen gedeckten Gang verbunden sind. Die Anlage umfasst Kindergarten- und Primarschulräume.
Ein erstes Gebäude (B) liegt im hinteren Grundstücksbereich und nimmt dessen ganze Breite ein. Die Klassenräume sind durch einen mit Garderoben versehenen Gang erschlossen. Das zweite Gebäude (A), neben dem das Abwartshaus liegt, befindet sich im östlichen Grundstücksbereich und enthält zwei vertikale Erschliessungen für je zwei Klassenräume auf jedem Geschoss.
Die vor dem Wettbewerb durchgeführte Machbarkeitsstudie sieht den Abriss des Abwartshauses vor. Der frei werdende Raum bietet die Möglichkeit, den zukünftigen Erweiterungsbau parallel zur Rue du Botzet anzuordnen. In einer zweiten Phase werden die energieeffiziente Sanierung und die Umbauten für die Nachrüstung der Räume in beiden Gebäuden durchgeführt.
Die demografische Entwicklung und die Einführung des zweiten Kindergartenjahrs sowie die heutigen pädagogischen Grundsätze machen Anpassungen und einen Ausbau der Schulanlage erforderlich. Um diesen Anforderungen und den Prognosen hinsichtlich der nächsten Generation zu entsprechen, hat die Stadt Freiburg beschlossen, einen Architekturwettbewerb auszuschreiben. Dieser wurde am 7. Januar 2011 offiziell publiziert. Abschlusstermin ist der 15. April 2011. Der Bericht der Jury wird hier online zur Verfügung stehen, und eine öffentliche Ausstellung ist vorgesehen.
Erweiterung der Heitera-Schule auf dem Schönberg
Die Heitera-Schulanlage besteht aus drei Gebäuden, die um einen grossen verkehrsfreien Platz angelegt sind. Die Bauten besitzen je nach der Beschaffenheit des Terrains mehrere Geschosse und bieten so kleine Freilichtbühnen.
Das erste Gebäude, das einzig dem Unterricht dient, umfasst je zwölf Räume für französischsprachige (Block A) und deutschsprachige (Block B) Klassen. Das zweite Gebäude (Block C), zu dem das Abwartshaus hinzukommt, ist für gemeinsame Nutzungen vorgesehen, das dritte für Sport (Turnhallen).
Die durch eine transparente Lasur geschützten Sichtbetonfassaden geben der Anlage ein einheitliches Gepräge und der Schule ihren skulpturalen Charakter. Die weitläufigen Erschliessungsräume auf Hofseite werden durch grosse Fensteröffnungen beleuchtet, deren Rhythmus durch ein subtiles Lamellensystem bestimmt wird. Die quadratischen Klassenzimmer sind leicht gegeneinander versetzt und öffnen sich auf den baumbestandenen Park der Anlage.
Die demografische Entwicklung und die Einführung des zweiten Kindergartenjahrs sowie die heutigen pädagogischen Grundsätze machen Anpassungen und einen Ausbau der Schulanlage erforderlich. Um diesen Anforderungen und den Prognosen hinsichtlich der nächsten Generation zu entsprechen, hat die Stadt Freiburg beschlossen, einen Architekturwettbewerb auszuschreiben. Dieser wird am 25. März 2011 offiziell publiziert. Der Bericht der Jury wird hier online zur Verfügung stehen, und eine öffentliche Ausstellung ist nach den Sommerferien vorgesehen.