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Wasseramt

Unterstellung: 

  Gemeinderat der Stadt Freiburg

  Verwaltungsrat der Industriellen Betriebe der Stadt Freiburg

  Präsident: Thierry Steiert

  Mitglieder:
  Raphäel Casazza
  Pierre-Alain Clément   
  Jean-Baptiste Henry de Diesbach
  Nicolas Haymoz
  Hervé Bourrier
  Jean-Frédéric Python
  Pascal Barras       
  Jacqueline Chassot     

 
Auftrag

Lieferung von Trinkwasser, das für den häuslichen, handwerklichen, gewerblichen und industriellen Verbrauch sowie für die Brandbekämpfung benötigt wird, auf Basis eines Abonnements innerhalb seines Verteilungsperimeters sowie der Kapazitäts- und Druckbeschränkungen des eigenen Netzes und der Netze Dritter.    

 

Rahmen

Reglement vom 5. November 1984 über die Wasserversorgung der Stadt Freiburg   

 

Mittel  

  • Zwei Quellen mit einer Gesamtkapazität von mindestens 13'500 l/min
  • Subskription einer Durchflussmenge von 6'500 l/min beim Konsortium für die Wasserversorgung der Stadt Freiburg und ihrer Nachbargemeinden
  • Verfügbares Total 20'000 l/min
  • Leitungssystem zwischen Quellen und Reservoirs 30.6 km
    Verteilnetz in der Stadt Freiburg 72.8 km
    Reservoir Arconciel 5'000 m3
    Reservoir Guintzet 8'000 m3
    Reservoir Bourguillon 2'000 m3  

 

Wasserqualität

Verteilung von Trinkwasser durch die Stadt Freiburg:
Informationspflicht der Trinkwasserversorger

Gemäss Art. 5 der Verordnung des Eidgenössischen Departementes des Innern (EDI), die seit dem 23. November 2005 in Kraft ist, hat jeder Trinkwasserversorger die Konsumenten mindestens ein Mal pro Jahr über die Qualität des verteilten Wassers zu informieren.

Die Industriellen Betriebe der Stadt Freiburg (IB) liefern Wasser an rund 38000 Bewohner.

Auf dem Leitungsnetz wurden im Jahr 2011 an die 4 Millionen Kubikmeter Wasser geliefert ; davon 80 % dank dem Druck der Schwerkraft von den Quellen der Hofmatt (Alterswil und  St. Ursen) ; sowie durch Pumpen 14 % von den Quellen der Tuffière (Corpataux-Magnedens) und 6% vom Greyerzersee.

Das Quellwasser der Tuffière wird durch eine UV-Installation (Ultraviolet) vorsorglich behandelt.

Als präventive Massnahme wird das Wasser von der Hofmatt das ganze Jahr leicht chloriert.

Die Behandlungskette, um das Wasser aus dem Greyerzersee trinkbar zu machen, umfasst folgende Vorgänge : eine Vor-Ozonisierung  mit Ausflockung, Filtrieren mit Hilfe von in zwei Schichten angelegtem Sand, Zwischenbehandlung mittels Ozonisierung und anschliessendem Filtrieren mit Aktivkohle sowie abschliessender Desinfektion mit Chlordioxyd.

Vom Trinkwassernetz der Stadt Freiburg haben wir jede Woche vier Proben entnommen und vom kantonalen Laboratorium analysieren lassen. Das sind übers ganze Jahr 2011 mehr als 200 Probenahmen.

Punkto mikrobiologischer und chemischer Qualität des Wassers entsprachen alle Proben den gesetzlichen Vorschriften.

Die untenstehende Tabelle gibt die Spannweite der Härtegrade und des Nitratgehalts des verteilten Trinkwassers wieder:   

ParameterWertBemerkung
Gesamthärte26 Grad franz. Härte °fHZiemlich hart (Variation im Laufe des Jahres von 22 bis 30  °fH)
Nitratgehalt5 bis 16 mg/lDie gesetzliche Toleranz beträgt 40 mg/l

  

Hinweis : Die Website www.qualitedeleau.ch fasst die Informationen über die Wasserqualität einer grossen Zahl von Gemeinden aus der ganzen Schweiz zusammen, darunter auch jene der Stadt Freiburg.

Für zusätzliche Informationen stehen  die Industriellen Betriebe der Stadt Freiburg gerne unter der Telefon-Nummer 026 / 350.1160 zur Verfügung.  

Wasserpreis (vom 01.01.2011)           TARIFE

Beispiel für einen mittleren Haushalt mit 4 Personen in einem kleinen Haus:   Wasserpreis sFr. 0.53 

 

 Jahresverbrauch  150 m3 sFr 80.-
 Zählermiete  DN20 sFr 40.-
 Jährliche Grundgebühr  26 Einheiten sFr 130.-
 Kommen hinzu:    
 Ordentliche Abwasserreinigungsgebühr Frs 1.026/m3 sFr 154.-
 Zusätzliche Abwasserreinigungsgebühr Frs 0.702/m3 sFr 105.- 

 

 

Entwicklung des Wasserverbrauchs und Grafik der Wasserzuleitung