Die 1275 erbaute Mittlere Brücke ist ein historisches Wahrzeichen der Stadt. Das stark genutzte Bauwerk benötigt eine umfassende Sanierung, um ihre Funktionstüchtigkeit, ihre Langlebigkeit und die Sicherheit der Verkehrsteilnehmenden zu gewährleisten. Wie ursprünglich geplant beginnt nun am 7. April 2026 eine Bauphase. Dadurch wird die Mittlere Brücke während rund sechs Monaten für den Motorfahrzeugverkehr gesperrt. Für den Velo- und Fussverkehr bleibt sie hingegen während der gesamten Dauer der Bauarbeiten offen.
Technische Abklärungen haben ergeben, dass die Brücke verschiedene Beschädigungen aufweist, die eine Instandsetzung erfordern. Die geplanten Arbeiten betreffen das gesamte Natursteinmauerwerk, die Steinbrüstung und die Flügelmauern der Brücke ebenso wie die Pflasterung, die Abdichtung und das Entwässerungssystem der Fahrbahn. Mit diesen Eingriffen wird die Sicherheit und der Nutzungskomfort aller Verkehrsteilnehmenden nach der Sanierung wieder gewährleistet sein. Bei den Arbeiten wird insbesondere durch die Beibehaltung der Brüstungshöhe auf die Erhaltung der historischen Bausubstanz geachtet. Diese Bauphase betrifft die Sanierung der Mittleren Brücke, die Brückenköpfe sowie den unteren Teil des Klein-Sankt-Johann-Platzes auf der Saaneseite, der bereits im Bau ist.
Veränderter Verkehr und verlegte öffentliche Verkehrsmittel
Während den Bauarbeiten erfolgt die Zufahrt zum Auquartier mit dem Auto einzig über die Stadtbergstrasse. Die Endstation der Buslinie wird vorübergehend an die Bushaltestelle Karrweg verschoben. Es laufen Gespräche mit der Agglomeration Freiburg und den Freiburgischen Verkehrsbetrieben (TPF), um eine provisorische Erschliessung des Auquartiers während den Bauarbeiten zu prüfen.
Der Fuss- und Veloverkehr wird die Brücke ohne Unterbruch nutzen können.