Grégory Sugnaux – Künstlerresidenz

Grégory Sugnaux ist ein in Freiburg ansässiger Maler. In seinen Arbeiten setzt er sich mit dem Status von Bildern und deren Zirkulation zwischen Kunstgeschichte, Populärkultur und kollektivem Gedächtnis auseinander. Ausgehend von Archiven, gefundenen Bildern und verschiedenen ikonografischen Bezügen entwickelt er eine Malerei, in der sich das Groteske, die Karikatur und mal vertraute, mal fremdartige Figuren vermischen.

Im Rahmen seines Forschungsaufenthalts im Labo urbain, vom 2. bis 27. November 2026, nutzt Grégory Sugnaux L’Atelier als Experimentierlabor. Anknüpfend an eine erste Forschungsphase in Riex im Lavaux setzt er seine Arbeit des Sammelns, Druckens und Zusammenstellens von Bildern fort, insbesondere in Form eines ikonografischen Atlas, der von der Methode Aby Warburgs inspiriert ist. Zwischen dokumentarischer Recherche, Collagen und malerischen Experimenten ermöglicht ihm dieser Aufenthalt, neue Ansätze in der Malerei zu erkunden. Der Forschungsprozess, der normalerweise unsichtbar bleibt, wird hier zu einem zentralen Bestandteil der präsentierten Arbeit.

Samstag, 21. November 2026, um 18:00 Uhr – Öffentliche Präsentation
Präsentation der während des Forschungsaufenthalts im Labo urbain entstandenen Arbeiten. Eine Gelegenheit, die laufenden Forschungen, den ikonografischen Atlas und eine Auswahl neuer Gemälde zu entdecken.

Bildunterschrift : Origines, 2026, huile sur toile, 45x35cm 
Photo @ Guillaume Python