4. Ausgabe des Projekts «Eine Tuk-Tuk-Tour?»

Ein Begleit- und Transportservice für alle

Nach dem Erfolg der drei vorherigen Auflagen von «Eine Tuk-Tuk-Tour?» führt der Verein REPER das soziale, Generationen verbindende Projekt vom 17. Mai bis 6. August erneut durch. Die im letzten Jahr begonnene Zusammenarbeit mit Freiburg Tourismus und Region wird ebenfalls fortgesetzt.

Das Projekt

«Eine Tuk-Tuk-Tour?» soll den gesellschaftlichen Zusammenhalt und den Kontakt zwischen den Generationen fördern. Es bietet der Bevölkerung, insbesondere älteren Menschen, einen geselligen, ökologischen und kostenlosen Transportservice in den Partnergemeinden Villars-sur-Glâne und Freiburg. Den Empfang und den Transport mit dem Fahrzeug übernehmen junge Erwachsene, die einen Mini-Job von REPER als Tuk-Tuk-Botschafterin oder -Botschafter ausführen.

Ob für Einkäufe, Erledigungen oder einfach eine Spazierfahrt, das elektrische Tuk-Tuk von REPER ist vom 17. Mai bis 6. August 12 Wochen lang in Villarssur-Glâne und Freiburg unterwegs, von Montag bis Freitag jeweils von 9 bis 12 Uhr und von 14 bis 17 Uhr. Der Transportservice ist kostenlos und wird auf dem Gebiet der beiden Gemeinden betrieben.
Das Tuk-Tuk kann telefonisch unter der Nummer 076 823 19 57 reserviert werden. Das Projekt wird vom gemeinnützigen Verein REPER durchgeführt, der auch die Tuk-Tuk-Botschafterinnen und -Botschafter rekrutiert und coacht. Der gemeinnützige Verein engagiert in erster Linie junge Erwachsene zwischen 18 und 25 Jahren, die in einer der beiden Partnergemeinden wohnen. Die jungen Erwachsenen sind beim Arbeitsamt oder beim Sozialamt gemeldet oder waren REPER bereits durch eine andere Dienstleistung des Vereins bekannt.

Zusammenarbeit mit Freiburg Tourismus und Region

Wie bereits letztes Jahr steht das Tuk-Tuk auch Touristinnen und Touristen zur Verfügung, welche die Sehenswürdigkeiten von Freiburg und Villars-sur-Glâne auf eine etwas andere Art entdecken möchten. Ihnen stehen während der Projektdauer jede Woche von Montag bis Freitag 5 Zeitfenster von jeweils 1 Stunde offen. Touristinnen und Touristen können das Tuk-Tuk auch für das Wochenende reservieren, die Fahrten am Wochenende kosten jedoch.
Letztes Jahr wurden im Rahmen dieser neuen Zusammenarbeit auf 26 Fahrten insgesamt 81 Besucherinnen und Besucher der Stadt Freiburg befördert. Darüber hinaus kann das Tuk-Tuk übrigens auch für Anlässe und besondere Gelegenheiten gemietet werden.
COVID-Schutzmassnahmen

Wie letztes Jahr werden alle erforderlichen Schutzmassnahmen getroffen, um die Hygienevorschriften des Bundes einzuhalten.

Die Ausgabe 2020

Vom 15. Juni bis 4. September vergangenen Jahres fand während zwölf Wochen die dritte Ausgabe des Projekts «Eine Tuk-Tuk-Tour?» statt – mit grossem Erfolg. Das Tuk-Tuk unternahm 215 Fahrten in Freiburg und legte dabei über 2400 km zurück. 377 Personen zwischen 0 und 99 Jahren wurden transportiert, auf der Hälfte der Fahrten handelte es sich dabei um ältere Menschen. Was die andere Hälfte der Fahrten betrifft, so waren Eltern mit ihren Kindern häufige Gäste des Tuk-Tuk. 6 junge Erwachsene zwischen 18 und 30 Jahren konnten im Rahmen des Projekts einen REPER-Mini-Job ausführen.

Die Ziele

«Eine Tuk-Tuk-Tour?» hat verschiedene Facetten. Mit seinen drei Hauptzielen verbindet das Projekt auf innovative und originelle Weise die soziale, die Generationen verbindende und die ökologische Dimension.

  1. Sozialer Zusammenhalt und Kontakt zwischen den Generationen: «Eine Tuk-Tuk-Tour?» möchte soziale Kontakte zwischen den jungen Tuk-Tuk-Botschaftern und -Botschafterinnen und der übrigen Bevölkerung, darunter auch zu älteren Menschen, fördern. So ist es auch nicht das Hauptziel für die engagierten jungen Erwachsenen, Tuk-Tuk zu fahren, sondern die Passagierinnen und Passagiere in einer geselligen Atmosphäre zu begleiten, die zum Austausch einlädt.
  2. Soziale und berufliche Integration: Der Mini-Job bietet den Tuk-Tuk-Botschafterinnen und -Botschaftern ein originelles Erlebnis und eine wertvolle Erfahrung. Der Mini-Job ist eine Möglichkeit, wieder mit einer Form von Arbeitsrealität in Berührung zu kommen und dabei von einer Sozialarbeiterin oder einem Sozialarbeiter vom Mini-Jobs-Pol (www.pmjreper.ch) des Vereins REPER begleitet zu werden. Die Tuk-Tuk-Botschafterinnen und -Botschafter erhalten einen Arbeitsvertrag und einen Lohn.
  3. Ein ökologisches Transportmittel: «Eine Tuk-Tuk-Tour» möchte mit dem Einsatz eines elektrischen Fahrzeugs auch für sanfte Mobilität sensibilisieren und ein entsprechendes Bewusstsein schaffen. Mit seinem originellen Design in bunten Farben ist das Tuk-Tuk nicht zu übersehen, es weckt die Neugier und kann Anlass sein, sich mit Interessierten über Umweltthemen auszutauschen.