Jahresbilanz über die Bekämpfung des Litterings

Seit mehreren Jahren setzt die Stadt Freiburg auf die Prävention, um Littering zu verhindern, und sensibilisiert die Bevölkerung für die Missstände, die durch achtlos weggeworfene Kleinabfälle wie Zigarettenstummeln und Take-Away-Verpackungen verursacht werden. Seit 2025 werden die Sensibilisierungsmassnahmen mit Sanktionen verstärkt.

2025 hat die Ortspolizei der Stadt Freiburg 60 Kontrollen im Zusammenhang mit der Bekämpfung des Litterings durchgeführt, 55 Ordnungsbussen à 50 Franken an Personen verteilt, die sie beim Wegwerfen eines oder mehrerer Kleinabfälle ertappt hat, und zwölf Strafbefehle für schwerwiegendere Vergehen als das Liegenlassen von Kleinabfällen ausgestellt. Auch die Littering-Botschafterinnen und -Botschafter des Strasseninspektorats blieben nicht untätig: Sie führten 1811 Einsätze in den Strassen und bei den Sammelstellen der Stadt durch und kontrollierten 4925 Abfallsäcke, die ausserhalb der Abfuhrtage auf die Strasse gestellt wurden oder anderweitig gegen die Vorschriften verstiessen. Stellten sie einen Verstoss fest, sprachen sie konsequent Verwarnungen aus oder erstatteten Anzeige: Sie meldeten 123 Fälle der Direktion der Ortspolizei und verteilten 185 Verwarnungen.

Die Prävention wird fortgesetzt

Die Gemeindebehörden führen seit längerer Zeit Informationskampagnen und Sensibilisierungsmassnahmen durch, insbesondere bei Anlässen wie der Feier zum Ende des Schuljahres auf der Schützenmatte. Das Sensibilisierungskonzept, das im Juni 2025 für die Schülerparty eingeführt wurde, war ein durchschlagender Erfolg. Verschiedene städtische Dienststellen – Baudirektion/Strasseninspektorat, Ortspolizei, Gesellschaftlicher Zusammenhalt, Kommunikation – und der Verein AdO haben zusammen mit dem Jugendrat der Stadt Freiburg ihre Kompetenzen gebündelt, um die Erfolgschancen zu maximieren. Bei anderen Veranstaltungen nutzte die Stadt ihr neues mobiles Abfalltrennsystem. Damit konnte die Abfallbewirtschaftung während der Fêtes de Pérolles, der Tour de Romandie, des Sekulic-Turniers und der Kilbi in der Stadt vereinfacht werden.

Neben der Beteiligung an den Aktionen Stop2Drop und Water Love Challenge, mit denen im März und September über 14’000 Zigarettenstummel aufgesammelt wurden, führte die Stadt ab Februar ihre eigene Kampagne «Schluss mit Zigarettenstummeln!» durch. Die Sensibilisierungsmassnahmen werden also weitergeführt; gleichzeitig soll aber stärker durchgegriffen und das Gesetz angewandt werden, das das Büssen solcher Verhaltensweisen erlaubt.