Schoenberg: Neue Erholungsräume in Vorbereitung

Das Projekt fribourg (ou)vert für die Gestaltung neuer Erholungsräume im Schoenberg gelangt in die Konzeptphase. Interessierte Personen sind eingeladen, an den Arbeiten der Nutzergruppe vom 11. Oktober teilzunehmen.

Fünf neue Erholungsräume (Spiel und Erholung, usw.) und nachhaltige Landschaftsräume werden im Jahre 2019 im Schoenberg-Quartier entstehen. Im Anschluss an die Gestaltung eines Spielplatzes im Maggenberg-Park im Jahre 2015, begann mit dem Projekt fribourg (ou)vert die Umsetzung des Ziels, für die Verbersserung der Lebensqualität im Schoenberg-Quartier zu handeln. Das vom Stadtplanungs- und Architekturamt der Stadt Freiburg geleitete Projekt wird von der Agglomeration Freiburg mitfinanziert. Zusätzlich zum Maggenberg-Park, dessen Gestaltung aus dem Jahre 2015 noch ergänzt werden soll, sind anfangs 2017 und im Anschluss an die partizipative Werkstatt vom 23. Februar noch vier weitere Standorte ausgewählt worden. Es handelt sich um den Freiraum rund um den Fussballplatz im Quartierzentrum, um zwei beidseitig der Avenue Jean-Mary Musy gelegene Grundstücke auf Höhe der Kreuzung mit der Route Monseigneur-Besson sowie um den Freiraum am Fusse des ersten Pfeilers der Poyabrücke. Die ersten Projektskizzen sollen anlässlich der zweiten partizipativen Werkstatt der Nutzergruppe vom kommenden 11. Oktober enthüllt und diskutiert werden.

Ein partizipatives Projekt

Das Projekt fribourg (ou)vert will eine gewisse Form von Partizipation in sein Projektmanagement integrieren. Unter der Führung des Quartiervereins Vivre au Schoenberg wurde eine Nutzergruppe gegründet, die im Verlaufe der verschiedenen Projektphasen konsultiert wird. Das Mitarbeiten in dieser Gruppe ist frei und interessierte Personen können sich fürs Mitwirken beim Quartierverein Vivre au Schoenberg anmelden (info [at] quartierschoenberg [.] ch).

Standort Bildungslandschaft

Der Standort im Norden der Avenue Jean-Marie Musy, auf Höhe der Kreuzung mit der Route de Monseigneur-Besson, wird die mit dem Projekt beauftragte Berner Fachstelle SpielRaum am 5. Oktober eine partizipative Konzeptwerkstatt mit deutsch- und französischsprachigen Kindern der Heitera-Schule durchführen. Das Experiment soll bis zur endgültigen Realisierung des Projekts im Jahre 2019 fortgesetzt werden, nämlich dann, wenn die Kinder durch das Netzwerk Bildungslandschaft mobilisiert und eingeladen werden, während den Bauarbeiten "selbst Hand anzulegen". Es sei daran erinnert, dass das Projekt Bildungslandschaft schon seit vier Jahren durch die Soziale Kohäsion der Stadt Freiburg geleitet wird und darin besteht, eine Netzwerkarbeit für Fachleute und Schulen im Quartier zugunsten der Kinder, der Jugendlichen und der Familien im Schoenberg aufzubauen. Diese Arbeit soll erlauben, die Beziehungen zu den Quartierbewohnern zu erleichtern und Hand in Hand auf ein gemeinsames Ziel hinzuarbeiten, nämlich die Chancengleichheit für die Familien zu verbessern.