Deponie Châtillon

Heute, Dienstag, 26. Oktober

Von 7.00 bis 11.30 Uhr und von 13.00 bis 16.30 Uhr geöffnet
Mittwoch, 27. Oktober: von 7.00 bis 11.30 Uhr und von 13.00 bis 16.30 Uhr geöffnet

Die Deponie Châtillon wurde 1995 eröffnet, um die definitive Ablagerung von spezifischen Abfällen wie inertem Bauschutt, Schlacke und Rückständen der Abfallverbrennung zu ermöglichen. Da bei Abbau dieser Stoffe Gase austreten und das Sickerwasser verunreinigt werden kann, wurde diese Deponie mit Isolierungs- und Entgasungssystemen ausgestattet.

Deponie Châtillon
Route de la Comba 40
1725 Posieux
026 402 10 20
079 606 12 56

Öffnungszeiten
Montag 7.00-11.30 Uhr, 13.00-16.30 Uhr
Dienstag 7.00-11.30 Uhr, 13.00-16.30 Uhr
Mittwoch 7.00-11.30 Uhr, 13.00-16.30 Uhr
Donnerstag 7.00-11.30 Uhr, 13.00-16.30 Uhr
Freitag 7.00-11.30 Uhr, 13.00-16.30 Uhr
Samstag Geschlossen
Sonntag Geschlossen
Zugelassene Abfälle
A. Im bioaktiven Kompartiment ohne besonderes Bewilligungsverfahren zugelassenen Abfälle
  • Abfälle, die in einer geordneten Deponie für Inertstoffe zugelassen sind (Aushubmaterial, sortierter Bauschutt, andere Inertstoffe);
  • Feinkorn aus sortiertem Bauschutt;
  • Rückstände aus Sandfängen von Abwasserreinigungsanlagen;
  • Asbest und Produkte mit freien oder sich freisetzenden Asbestfasern (Sonderabfall, aus chemischer Sicht inert);
  • Rückstände aus der Herstellung von Glassand (Mischung aus gemahlenem Glas und Etiketten);
  • Sicherheitsglas (z. B. Glas mit Metallgitter), Isolierglas ohne Fensterrahmen.
B. Im Schlackekompartiment ohne besonderes Bewilligungsverfahren zugelassenen Abfälle
  • KVA-Schlacke;
  • Mischung aus Schlacke und im Säurebad behandelter Flugasche (unter Vorbehalt der Einhaltung der in der Sondergenehmigung festgehaltenen Bedingungen);
  • Schlacke aus Verbrennungsanlagen, in denen Verpackungen und dem Hauskehricht gleichzustellende Abfälle beseitigt werden;
  • Abfälle, die in der geordneten Deponie für Inertstoffe zugelassen sind (Aushubmaterial, sortierter Bauschutt, andere Inertstoffe).
C. Abfälle, die mangels Alternativen abgelagert werden können

Bestimmte Abfälle, die aufgrund ihrer Natur oder Zusammensetzung verwertet, verbrannt oder einer physikalisch-chemischen Behandlung unterzogen werden müssten, können nicht immer auf eine dieser Weisen entsorgt werden. Mangels Alternativen bildet augenblicklich die Ablagerung dieser Abfälle in einer bioaktiven Deponie – eventuell nach einer vorherigen Behandlung – eine annehmbare Lösung. Diese Abfälle sind in zwei positiven Listen aufgeführt, die je nach Bedarf oder der Entwicklung neuer Lösungen erweitert oder reduziert werden können.

Positive Listen geben keinen Anspruch auf bedingungslose Ablagerung. Der Entsorger oder nötigenfalls der Deponiebetreiber müssen den Beweis liefern, dass ein Abfall nur auf einer bioaktiven Deponie entsorgt werden kann. Sollte eine neue Entsorgungsmöglichkeit geschaffen werden, die eine annehmbare Alternative zur Ablagerung eines auf der positiven Liste aufgeführten Abfalls bietet, ist dieser von der Liste zu streichen.

Dass ein Abfall auf positiven Listen aufgeführt ist, darf keinesfalls zur Folge haben, Abfälle des gleichen Typs aus anderen Kantonen anzuziehen, wenn die betreffende kantonale Behörde dem Entsorger eine Alternative zur Ablagerung in einer bioaktiven Deponie angegeben hat, die den gesetzlichen Bestimmungen besser entspricht (Verbrennung, Aufwertung, physikalisch-chemische Behandlung).

Positive Liste der mangels Alternativen in der Deponie (bioaktives Kompartiment) zugelassenen Abfälle, wenn oben genannte Bedingungen erfüllt sind:

  • Haushaltabfälle aus alten Deponien;
  • Rückstände von Stofflösern, die beim Papier- und Kartonrecycling entstehen (Gemisch aus Draht, Kunststoff und Karton);
  • Brandschutt, der nicht sortiert werden kann;
  • Schutt aus Katastrophenereignissen (z. B. Überschwemmungen oder Erdrutsche), der nicht sortiert werden kann;
  • Rückstände aus Mühlen (Hülsen, Spreu, Kleie) und Sägemehl, die wegen Explosionsgefahr nicht verbrannt werden können;
  • Baumstümpfe (Einzelstücke);
  • Dachpappe, bituminöse Abdichtungen, Asphalt;
  • Teerhaltiger Strassenbelag (PAK);
  • Gemischte Bauabfälle mineralischer und organischer Art (Kompositstoffe, wie z. B. Mischung aus Stroh und Zement, Schilf und Gips, Bodenbeläge aus Xylolith/Steinholz);
  • Rückstände hauptsächlich mineralischer Art, die jedoch einen Anteil an organischen Pflanzenstoffen besitzen und deshalb nicht als inert angesehen werden können (z. B. Schlämme aus Kartoffelwaschprozessen, Schlamm aus Feuerwehrteichen);
  • Aktivkohle für Schwimmbäder.

Positive Liste der mangels Alternativen in der Deponie (Schlackekompartiment) zugelassenen Abfälle, wenn oben genannte Bedingungen erfüllt sind

  • Schlacke, die als Isoliermaterial in Fussböden verwendet wird;
  • Asche aus Holzheizkesseln, in denen nur natürliches Holz verbrannt wird, und Holzrückstände aus Sägereien und Schreinereien.
D. Nach vorheriger Zustimmung des Amts für Umwelt (AfU) zugelassene Abfälle

Gibt es keine andere ökologische und wirtschaftlich vertretbare Entsorgungsmöglichkeit, können gewisse Abfälle ausnahmsweise abgelagert werden, wenn die vorherige Zustimmung des kantonalen Amts für Umwelt (AfU) vorliegt. Der Betreiber der Deponie muss dem AfU einen ordnungsgemässen schriftlichen Antrag stellen.

Die betreffenden Abfälle sind nicht verwertbar; sie dürfen auch nicht brennbar sein, was der Fall ist, wenn:

  • der Gehalt an gesamtem organischem Kohlenstoff (TOC) geringer oder gleich gross ist wie 10% des Gewichts oder wenn
  • der Gehalt an gesamtem organischem Kohlenstoff 10% überschreitet und der Abfall weder in einer KVA noch in einer Verbrennungsanlage für Sonderabfälle, einer Zementfabrik oder irgendeiner anderen industriellen Verbrennungsanlage verbrannt werden kann.

Die im Anhang 1 Ziffer 3 der technischen Verordnung über Abfälle (TVA) festgelegten Bedingungen sind einzuhalten. Grenzwerte für die Ablagerung von Sonderabfällen werden augenblicklich vom Bund vorbereitet (Löslichkeit, Schwermetalle, Gehalt an Kohlenstoff oder anderen problematischen Substanzen, usw.). In Erwartung dieser Grenzwerte entscheidet das AfU von Fall zu Fall über die Ablagerung. Die Ablagerung von Sandrückständen hat gemäss den Richtlinien des Bundesamts für Umwelt (UVEK) zu erfolgen. 

Liste der nach vorheriger Zustimmung des AfU zugelassenen Abfälle:

  • Abfälle, die aufgrund ihrer Art oder Zusammensetzung weder verwertet noch verbrannt werden können;
  • Abfälle industrieller oder gewerblicher Herkunft, die brennbare Bestandteile und/oder Schadstoffe erhalten (Schwermetalle, organische Schadstoffe);
  • verschmutzte Stoffe aus der Sanierung belasteter Standorte;
  • Kunststoff- oder Geotextilrollen, gegossene Kunststoffstücke;
  • verschmutzter Kompost;
  • übelriechende oder ekelerregende Abfälle (z. B. Rückstände von Rechen);
  • abgelaufene Lebensmittel;
  • verbrannte Tierkadaver;
  • Sand und Schlacke aus Giessereien;
  • Materialien aus aufgeschütteten Kugelfängen (ohne Geschosse).
E. Verbotene Abfälle

Die Ablagerung folgender Abfälle ist verboten:

  • Haushaltabfälle;
  • flüssige Abfälle;
  • explosive, brennbare, radioaktive oder giftige Stoffe;
  • elektrische und elektronische Geräte;
  • gebrauchte Batterien;
  • flüssige Schlämme;
  • Kadaver und Schlachtabfälle;
  • unsortierte Bauabfälle;
  • ansteckende Abfälle;
  • Fässer und andere geschlossene Behälter;
  • Öle und Schlämme aus Abscheidern;
  • RGR-Rückstände;
  • Lösliche Salze;
  • Autowracks.
Tarife
Gesetzliche Grundlagen
Vorbehalt auf die Preise / Abrechnung

Sämtliche Preise beinhalten alle Gebühren, mit Ausnahme der MWST.

Die Preise sind unter Vorbehalt neuer kantonalen oder Bundessteuern, -gebühren oder -abgaben zu verstehen.

Deponiegebühren bis zu einem Bertag von CHF 50.- werden gegen Barzahlung erhoben.

Die Austellung eines Begleitscheins für Sonderabfälle wird mit CHF 20.- gegen Barzahlung verrechnet.

Berichtigungsgebühr: gemäss dem Tarif der Kanzleigebühren vom 20. Dezember 1994.

 

1. Schlacke
Preis pro Tonne
a) Schlacke aus Verbrennungsanlagen
CHF 101.-
b) Andere Schlacke und Industrieabfälle, die im Schlackekompartiment abgelagert werden können (Giessereiabfälle, Russ, Asche, usw.)
CHF 119.-
2. Abfälle der Sortierungszentren
Preis pro Tonne
a) Feinkorn aus sortiertem Bauschutt
CHF 109.-
b) Bituminöse Dachpappe
CHF 209.-
c) Nicht verbrannbare Isolierungsmaterialien (Flumroc, Isover, usw.)
CHF 209.-
d) Gegossener Asphalt
CHF 134.-
3. Industrie- und andere Abfälle, sowie verschiedene, beim SAIDEF abgelehnte verbrennbare Abfälle
Preis pro Tonne
a) Industrieabfälle
CHF 209.-
b) Geäst, nicht kompostierbare Blätter
CHF 124.-
c) Rückstände aus der Glassortierung
CHF 189.-
d) Brandschutt
CHF 169.-
e) Rückstände von Strassenwischgut
Nicht mehr erlaubt seit 1.1.19
f) Sandfänge von Abwasserreinigungsanlagen
CHF 159.-
g) Friedhofabfälle
CHF 209.-
h) Abgelaufene Lebensmittel
CHF 209.-
i) Rückstände alter Deponien
Preis auf Anfrage
j) Reinigungsrückstände
Nicht mehr erlaubt seit 1.1.19
4. Sonderabfälle gemäss VeVA
Preis pro Tonne
a) Stoffe aus belasteter Standorte
CHF 134.-
b) verschmutzte Stoffe (Hausschwamm, usw.)
Preis auf Anfrage
c) Erde mit Kohlenwasserstoffen, oder andere Sonderabfälle gemäss VeVA
CHF 134.-
d) Sonderabfälle gemäss VeVA, die mit Schlacke abgelagert werden können
CHF 144.-
e) Teerhaltiger Strassenbelag (PAK > 20'000 ppm)
CHF 104.-
f) Getrocknete Strassensammlerschlämme
Nicht mehr erlaubt seit 1.1.19
g) Asbest
CHF 624.-
h) Sonderabfälle mit besonderer Genehmigung
Preis auf Anfrage