Palatinat

Das Palatinatquartier befindet sich im Nordosten der Stadt. Es ist dicht besiedelt, ein wichtiger Verkehrsknotenpunkt und besitzt mehrere grosse Sportanlagen wie beispielsweise ein Leichtathletik- und Fussballstadion, eine Eislaufbahn und eine Sporthalle. Auf dem Gelände des ehemaligen Schlachthofes ist der Bau eines Hallenbads geplant.

Der Poya-Park wird ebenfalls für zahlreiche Veranstaltungen genutzt (Zirkus, Theater...).

Abfall und Sammeltage

Der Hauskehricht wird im Quartier zweimal pro Woche jeweils am Montag und am Donnerstag eingesammelt. Er ist in den offiziellen blauen Säcken oder in mit einem Clip versehenen Containern am Sammeltag vor 06.45 Uhr bereitzustellen.

Die Sammlung von Papier und Karton findet jeden Mittwoch statt. Papier und Karton sind in Bündeln, Papiersäcken oder Normcontainern am Sammeltag vor 06.45 Uhr bereitzustellen.

Die organischen Abfälle werden jeden Dienstag in normierten Grüncontainern eingesammelt.

Die Abfallsammlungen (Hauskehricht, Papier/Karton, organische Abfälle) finden an Feiertagen nicht statt und werden nicht ersetzt.

Das Quartier verfügt über keine Sammelstelle. Die Einwohnerinnen und Einwohner müssen ihre recycelbaren Abfälle wie GlasPET, Aluminium und Weissblech, Textilien und Altöl im Alt- oder im Burgquartier entsorgen. Die Sammelstellen können von Montag bis Samstag von 07.00 bis 20.00 Uhr genutzt werden. Bitte sortieren Sie Ihre recycelbaren Abfälle und werfen Sie sie in den richtigen Container.

Geschichte des Quartiers

Der Überlieferung nach stammt der Name des Quartiers von einem Obstgarten, der dem Domherrn Pierre Hans gehörte und den er - als Ritter des päpstlichen Ordens vom Goldenen Sporn - als seinen Palast bezeichnete. Das "Château de la Poya", das auf dem gleichnamigen Hügel steht, wurde 1699-1701 als Sommerresidenz und Empfangsort für den Schultheiss François-Philippe de Lanthen-Heid errichtet. Im Jahr 1774 wurde die Promenade du Palatinat als öffentlicher Fussweg angelegt.

Der ländliche Vorort entwickelte sich im Laufe der Zeit zu einem dicht besiedelten Quartier und einem wichtigen Verkehrsknotenpunkt mit der Eisenbahnlinie, der Tramlinie und später dem Bus und der Autobahnzufahrt. Es hat jedoch einen ländlichen und landwirtschaftlichen Aspekt bewahrt.

Die 2014 eingeweihte Poya-Brücke bietet eine direkte Zufahrt zum Schönberg-Quartier und entlastet das historische Stadtzentrum von einem Teil des Verkehrs.

Seit 2015 verfügt das Quartier auch über eine SBB-Haltestelle (Freiburg/Poya), die ebenfalls zur Erschliessung dieses Stadtteils beiträgt.